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25.10.2007

Outdoorbekleidung mit RFID

Die österreichische Firma RF-iT Solutions liefert RFID-Technik und Know-How für Outdoor- Ausstatter Northland. Durch RFID soll die gesamte Logistik vom Hersteller bis zum Einzelhändler effizienter werden.

Outdoor

Nicht nur Jeans und Alltagskleidung, sondern auch Textilien für besondere Ansprüche werden künftig mit der Zukunftstechnologie RFID gekennzeichnet. Northland ist der jüngste Neuzugang im EU-Projekt BRIDGE mit dem Titel "Building Radio Frequency Identification for the Global Environment". Gemeinsam mit dem Grazer Software- und Technologieconsulter RF-iT Solutions geht das Unternehmen in einer Testphase der Frage nach, wie die Funk-Tags an Kleidungstücken den gesamten Logistik- und Shopprozess effizienter gestalten können und die Handhabung optimiert werden kann.

Damit liefert RF-iT Solutions für alle am BRIDGE-Projekt beteiligten Fashion-Unternehmen – wie die METRO Group/Vertriebsmarke Galeria Kaufhof, die gardeur AG und Northland – Software und umfassende Technologieberatung in Sachen RFID. Kombiniert mit dem Know-how der Experten und einer speziell entwickelten Softwareplattform sorgt das Grazer Unternehmen dafür, dass die Projektpartner qualifizierte RFID-Gesamtlösungen aus technischer Sicht rasch umsetzen und sich bei dieser Umsetzung voll auf die Optimierung ihrer Wertschöpfungsprozesse konzentrieren können. Als Infrastrukturprovider für Northland ist auch die Telekom Austria mit an Bord, die gemeinsam mit RF-iT Solutions im Fashion-Bereich strategisch kooperiert.

Das aktuelle BRIDGE-Projekt startete im Jahr 2006 als Weiterentwicklung von globalen EPC-Anwendungen, dem elektronischen Produktcode zur eindeutigen Kennzeichnung von Objekten. Die Initiative wird von der Europäischen Kommission unterstützt und von der internationalen Standardisierungsorganisation GS1 geleitet. Ziel der empirischen Studie BRIDGE ist es, auf Basis des elektronischen Produktcodes EPC und des EPC-Informationsservice (EPCIS), einem offenen Standard zur Verfolgung von Produkten oder logistischen Einheiten entlang der Lieferkette, den unternehmensübergreifenden Einsatz von EPC-RFID-Labels in der Praxis nachzustellen. Es soll untersuchen, wie RFID noch zuverlässiger, sicherer und benutzerfreundlicher für Firmen im Bereich Textilproduktion, -logistik und -handel angewendet werden kann. Alle Praxistests greifen dabei auf das skalierbare OPerating-ENvironment You-R® OPEN von RF-iT Solutions als Integrationsplattform zurück, die verschiedene Kommunikationsmodule zur Übermittlung von Daten in Hintergrundsysteme wie SAP Navision, PC-Datenbanken, Files und auch EPCIS anbietet. RF-iT Solutions ist damit auch Branchenpionier im Hinblick auf EPCIS-fähige Lösungen im Fashion-Segment.

Northland, der österreichische Outdoor-Experte mit Sinn für ausgesuchte Materialien im Segment der Bergsteiger, ist als jüngstes Unternehmen in das Forschungsprojekt eingestiegen. Der österreichische Betrieb besitzt Shop-in-Shop-Konzepte und Franchiseketten in 36 Ländern. In China und Südamerika zählt Northland mittlerweile zu den bestverkauften Outdoor-Marken. Das Unternehmen ist nach wie vor im Privatbesitz der Familie Pichler. Ihr Gründer Gerwalt Pichler war Extremsportler im Bergsteigen und oft mit der Qualität seiner Ausrüstung in Bezug auf die Kleidung unzufrieden. Daher entwickelte er ab 1973 selbst neue Kleidungsstücke für Extremsportarten.

"RFID trägt zur Effizienzsteigerung an einzelnen Identifikationspunkten und im Gesamtlogistikprozess bei. In diesem Zusammenhang hat sich die Textil- und Bekleidungsindustrie als durchaus interessanter Markt für den Einsatz von RFID-Technologien herauskristallisiert, denn gerade das zu identifizierende Material, die Menge an Waren und die komplexe, globale Logistikkette machen die Branche zu einem der besten Referenzkunden für erfolgreiche Projektimplementierungen", weiß Dipl.-Ing. Dominik Berger, Geschäftsführer RF-iT Solutions GmbH. Die Experten der Grazer Technologieschmiede zählen weltweit zu den Marktführern beim RFID-Einsatz im Fashion-Segment und haben unter anderem jene Software entwickelt, die RFID als integralen Bestandteil aller Warenflussprozesse bei der deutschen gardeur AG implementiert hat. "Das OPerating-ENvironment You-R® OPEN und unsere Fashion Solutions sorgen dafür, dass den Systemintegratoren und Softwareherstellern ein rascher und zugleich qualifizierter Markteinstieg ermöglicht wird", so Berger. "Wir freuen uns, dass wir in diesem herausfordernden Projekt von den Top-Experten auf dem Sektor der RFID-Fashion-Lösungen unterstützt werden. "Die Integrationseigenschaften von You-R® OPEN und die Offenheit für die unterschiedliche Hardware sind zusätzlich ein überzeugendes Feature", betont auch Otto Url, RFID-Projektverantwortlicher für die Northland GmbH.

You-R® OPEN ermöglicht, dass die in den Unternehmen vorhandene Software die Daten aus den RFID-Prozessen optimal verarbeiten kann, und zwar unabhängig von den eingesetzten Readern und Tags. Damit stellt das Operating Environment das Verbindungsglied zwischen der RFID-Hardware und der bestehenden IT-Infrastruktur dar. Die empirischen Forschungsarbeiten im Zuge von BRIDGE sind für RF-iT Solutions eine wichtige Basis für weitere Entwicklungen. "Wir sammeln umfassende Erfahrungen, wie sich You-R® OPEN im EPCIS-Umfeld verhält ", erklärt Berger abschließend.

Quelle: www.pressebox.de