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20.11.2007

Dokumentenmanagement mit RFID

Weil die RFID-Technologie bisher beim Auslesen ganzer Papierstapel scheiterte, war die Dokumentenverfolgung nur schwerlich möglich. Dies soll sich nun durch "Phase Jitter Modulation" (PJM) von Magellan ändern.

RFID Papierstapel

Das in Australien beheimate Unternehmen Magellan Technologies hat ein Verfahren entwickelt, das es ermöglicht, RFID-Transponder auch dann auszulesen, wenn die Tags dicht aufeinander liegen. Dadurch können selbst einzelne Blätter Papier in einem Stapel verfolgt werden.

Immer mehr gesetzliche Vorgaben vepflichten zur Übersicht über den Verbleib von Dokumenten. Vor allem Anwaltskanzleien, Finanzinstitute, Kliniken, Behörden und pharmazeutischen Unternehmen profitieren von einer RFID-basierten Dokumentenverfolgung.

Möglich wird das Auslesen von dicht gepackten Blättern durch die in PJM verwendete Stack-Tag-Technik. Diese sei mehr als zehn Mal schneller als andere verfügbare HF-RFID-Technologien und optimiert für Applikationen, bei denen Hunderte von gekennzeichneten Gegenständen identifiziert werden müssen. Zusätzlich sorgt das PJM-Antikollisionsprotokoll für die zuverlässige Identifizierung von mehr als 16.000 Tags pro Leseantenne bei Geschwindigkeiten von 700 Tags pro Sekunde.

Magellan unterstützt seine Kunden mit einem umfassenden Angebot an Hard- und Software. So wird u.a. ein Lesegerät in Form eines herkömmlichen Ablagekorbs für den Schreibtisch angeboten, der bis zu 100 eng gestapelte RFID-Dokumente erfasst. Weiterhin wird ein intelligenter Aktenschrank, ein RFID-Bücherregal, ein Hochleistungstunnelleser, und ein integriertes RFID-Betriebssystem angeboten.

Quelle: www.silicon.de