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25.01.2008

Elektronische Haftnotizen verschmelzen Papierwelt mit EDV

Haftzettel wie die sehr verbreiteten Post-it sind sehr nützlich - leider ist die unvermeindliche Fülle manchmal verwirrend. Durch den Einsatz von RFID sollen diese sich jetzt selbst organisieren.

Quickies

Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben elektronische Haftnotizen entwickelt, sogenannte "Quickies", die dank Ausstattung mit RFID-Chips die Vorteile der elektronischen Datenverarbeitung zur Organisation nutzen. Quickies können nach Begriffen durchsucht werden und lassen sich lokalieren. Außerdem können sie Erinnerungen und Nachrichten per E-Mail oder auf ein mobiles Gerät senden.

Die Technologie zielt darauf ab, digitale Medien mit der Papier-Welt zu verschmelzen. "Es ist allen klar, dass Papier nie ganz verschwinden wird", sagte Pattie Maes, Professor am MIT. Maes hat den Prototyp zusammen mit Pranav Mistry entwickelt, der Doktorand im Bereich Medien, Kunst und Wissenschaften ist. "Allerdings", so Maes, "können Sie ein Papier-Dokument auf dem Schreibtisch nicht unbedingt suchen. Es ist nicht Teil Ihres elektronischen organisatorischen Systems."

Quickies sehen ähnlich aus wie Post-It Notizzettel, und sie kombinieren künstliche Intelligenz, die Verarbeitung natürlicher Sprache, Tinte, und RFID-Transponder in eine moderne Version der bewährten analogen.

Die praktische Anwendung sieht folgendermaßen aus: Die Quickies befinden sich auf einem elektronischen Block, der die Handschrift in eine digitale Form umwandelt. Die Software kann Buchstaben, Zahlen und Symbole eines Benutzers erkennen und kann zwischen einem Termin und einem Kontakt unterscheiden. Die gleiche Software integriert dann die Informationen in die entsprechende Anwendung, wie z.B. ein Adressbuch oder Kalender.

Maes und Mistry arbeiten derzeit mit einigen großen Sponsoren aus der Industrie zusammen, die Interesse bekundet haben. Sie denken, dass die Technologie in zwei bis fünf Jahren marktreif sei.

Quelle: www.dsc.discovery.com