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12.10.2008

Schwedische Minenarbeiter mit RFID am Körper

Um die Sicherheit der Minenarbeiter zu erhöhen, setzt ein schwedischer Betrieb auf RFID. So können Personen dynamisch geortet und visualisiert werden, zudem wird der Zutritt kontrolliert.

Mine

Der schwedische Staatsbetrieb Luossavaara-Kiirunavaara Aktiebolag (LKAB) zählt weltweit zu den wichtigsten Lieferanten veredelter Eisenerzprodukte für die Stahlindustrie. Rund 25 Millionen Tonnen Roherz werden jährlich in den am Polarkreis gelegenen Minen Malmberget und Kiruna gefördert. "Die Arbeitsbedingungen unter Tage sind sehr speziell", sagt Egon Sundling, Verantwortlicher der Steuerungszentrale bei LKAB. "Gerade deshalb ist unser Anspruch, das sicherste Arbeitsumfeld für unsere Mitarbeiter zu schaffen und zugleich die betriebliche Produktivität zu steigern." Die Sicherheitslösung "Watchermine" von Identec Solutions leistet dabei einen wichtigen Beitrag.

Watchermine ist exakt auf die Anforderungen im Bergbau ausgelegt. Das System besteht aus aktiven RFID-Tags, die die mehr als 1.000 LKAB-Mineure am Körper tragen, aus Lesestationen, welche die Informationen der Tags erfassen, und einer Sicherheitssoftware, die diese Daten darstellt. "Sämtliche Komponenten sind für den Einsatz unter härtesten Bedingungen entwickelt worden und nach den ATEX Explosionsschutz-Richtlinien der EU zertifiziert", erklärt Gerhard Schedler, CEO Identec Solutions.

Die Sicherheitssysteme von Identec Solutions ermöglichen die dynamische Ortung und Visualisierung von Personen, Fahrzeugen und Arbeitsgeräten. Zudem gewährleisten sie die Kontrolle der zahlreichen, mitunter weitläufigen Zonen der Malmberget-Mine. Im Notfall lässt sich dadurch wertvolle Zeit sparen: Bei einem Grubenunglück stellt das Auffinden der Menschen zumeist das größte Problem dar. "Mit Hilfe von Watchermine ist in Sekundenschnelle ersichtlich, ob sich noch Menschen in der Gefahrenzone befinden", so Schedler. Und die Gesamtlösung steigere nicht zuletzt die Produktivität im LKAB-Bergwerk. "Denn Mitarbeiteridentifikation und Zutrittskontrollen erfolgen berührungslos und vollautomatisch."

Quelle: www.identecsolutions.com