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06.03.2007

Berliner Wasserwerke setzen auf RFID

Das Berliner Versorgungsunternehmen stellt seine Inventurprozesse auf RFID um - und erwartet sich damit mehr Transparenz in der Anlagenverwaltung. Fehler die bei der manuellen Erfassung auftreten, sollen beseitigt werden, die Produktivität soll insgesamt gesteigert werden.

Die Umsetzung des Projekts wird von der ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH als Generalunternehmer unterstützt. Zum berührungslosen Auslesen der RFID-Chips werden 13,56 MHz-Handheld-Geräte von Psion Teklogix benutzt.

Mit insgesamt neun Wasserwerken und sechs Klärwerken zählen die Berliner Wasserbetriebe zu den größten Unternehmen der Wasserver- und Abwasserentsorgung in der BRD. Rund 3,5 Millionen Menschen werden in der Hauptstadt und Umgebung mit Wasser versorgt. Verteilt auf 300 Standorte im Großraum Berlin gehören mehr als 60.000 bewegliche Wirtschaftsgüter zum Anlagenvermögen der Berliner Wasserbetriebe. Hierzu zählen z.B. einzelne Pumpen aber auch technisch komplexe Teilanlagen. Die Verwaltung bzw. Inventur erfolgte bisher mit ausgedruckten Listen und anschließender manueller Erfassung im SAP-System. 120 Mitarbeiter erledigten diese Arbeit. Aufgrund der manuellen Eingaben traten immer wieder Fehler auf. Zudem war der ganze Prozess sehr zeitaufwendig.

Zur Umsetzung werden alle Wirtschaftgüter mit Transpondern gekennzeichnet. Zusätzlich werden aber auch alle Standorte und Räumlichkeiten mit Transpondern versehen um eine eindeutige Zuordnung von Wirtschaftsgut und Standort zu ermöglichen. Die 60.000 RFID-Chips werden mithilfe von 85 Handheld-Geräten ausgelesen.

Die Berliner Wasserwerke entschieden sich u.a. für RFID, da viele der Anlagen in rauer Umgebung ihren Dienst verrichten. Die Anlagen sind Verschmutzungen und Abwasser in Klärwerken ausgesetzt – somit kamen konventionelle Barcodes nicht in Frage. Die mobile Erfassung durch RFID-Handheld-Geräte ermöglicht zudem eine hohe Datenaktualität, da neue Anlagengüter bzw. Anlagenabgänge in Echtzeit erfasst werden. Über eine Schnittstelle werden die Daten dann ins SAP-System übertragen. Damit wird auch sichergestellt, dass immer eine richtige Zuordnung von Abteilungen und Kostenstellen erfolgt.