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RFID-Standards

Um RFID-Technologien in der Logistik entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu etablieren, müssen alle beteiligten Komponenten optimal zusammenarbeiten. Dies stellt zu Zeit noch ein grundlegendes Problem dar, da noch keine weltweit gültigen Standards existieren. Es sind aber eine Reihe von Standards in der Entwicklung, die Waren- und Datenströme vereinheitlichen sollen.

Technologie-Standards

Um Datenströme global zu vernetzen, müssen einheitliche technologische Standards geschaffen werden. Standards werden zurzeit innerhalb des zuständigen ISO/IEC-Gremiums für Standards zur automatischen Identifikation und Datenerfassung erarbeitet. Für die einzelnen Anwendungsbereiche wie zum Beispiel Smart-Labels werden separate Arbeitsgruppen eingesetzt. Vor allem geht es hierbei um die Schaffung einheitlicher Funkfrequenzen. Andere Standardisierungsbemühungen zielen auf den Speicherinhalt von Transpondern, und die elektromagnetische Verträglichkeit ab.

Electronic Product Code (EPC)

Der Electronic Product Code ermöglicht eine weltweit eindeutige Identifizierung von Waren in Form einer Nummer. Der EPC wiederum ist Bestandteil des EPC-Netzwerkes. Treibende Kraft zur Enwicklung des EPC ist das AutoID-Center am MIT in Boston, das als eine Initiative aus dem Zusammenschluss verschiedener Unternehmen wie Proctor & Gamble, Gillette u.a. 1999 entstand. Um die Entwicklung des EPC-Netzwerkes voranzutreiben, wurde im Jahre 2003 eine eigene Initiative ins Leben gerufen: Das EPCglobal, als ein Zusammenschluss von EAN International und Uniform Code Council (UCC).

Datenstandards

Um Lesefehler zu vermeiden, die darauf beruhen, dass Tranponder und Reader unterschiedlicher Hersteller kombiniert wurden, ist man auch hier bemüht, einheitliche Regelungen zu schaffen. Vor allem beim stapelweisen Auslesen ganzer Paletten kommt es immer wieder zu Unveträglichkeiten. Bei der Kombination ist man derzeit noch auf Erfahrungswerte angewiesen. Das Konzept der Savant-Server soll hier Abhilfe schaffen.

Gesetzliche Vorschriften

Nicht zuletzt müssen bei der Einführung eines auf RFID-Technologie basierenden Systems gesetzliche Vorschriften berücksichtigt werden. RFID-Transponder arbeiten in verschiedenen Frequenz- und Reichweitenbereichen und die Erlaubnis zur Nutzung kann länderspezifisch variieren. Beispielsweise ist die UHF-Frequenz 915 MHz, die höhere Reichweiten ermöglicht, in Europa nicht zugelassen, in den USA hingegen schon. Damit die Transponder-Technik auch länderübergreifend eingesetzt werden kann, müssen solche Hemmnisse überwunden werden. Prozesse, die hier eine Harmonisierung anstreben, sind bereits in Arbeit und eines der Hauptziele des EPCglobal Gremiums.