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Transponder

RFID-Transponder kommen in den unterschiedlichsten Bauformen vor. Dabei resultiert die Bauform in erster Linie aus dem Anwendungsbereich. Die folgende Auflistung erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit.

Disktransponder
Disk-Transponder Disk-Transponder werden in der Praxis am häufigsten verwendet und eignen sich für ein breites Anwendungsspektrum. Sie bestehen aus einem runden Spritzgussgehäuse, das eine Größe von einigen Millimetern bis zu 10 cm hat.
Transponder in Glasgehäusen
Glas-Transponder Glasgehäuse wurden speziell für die Tieridentifikation entwickelt, und lassen sich unter die Haut injizieren. Der Chip sowie eine auf einen Ferritstab gewickelte Drahtspule befinden sich in einem Weichkleber eingebettet im Inneren des Glasröhrchens, das eine Länge von 12 bis 32 mm hat.
Transponder in Plastikgehäusen
Plastik-Transponder Für mechanisch anspruchsvolle Anwendungen dagegen bietet sich ein Gehäuse aus Plastik an. Die Belastungsfähigkeit gegenüber mechanischen Vibrationen und Umwelteinflüssen ist sehr hoch, darum werden sie häufig in der Automobilproduktion eingesetzt. Im Bereich der Zutrittskontrolle werden diese Transponder oft inform von Schlüsselanhängern produziert.
Einbau in eine Metalloberfläche
Metall-Transponder Der Einbau von induktiv gekoppelten Tags in eine Metalloberfläche, beispielsweise bei der Werkstatt- und Gasflaschenidentifikation, macht ebenfalls eine spezielle Bauform erforderlich, da Interferenzen mit Metall die Übertragung stören. Die Transponderspule wird auf einem Ferritkern gewickelt und in einer Halbschale aus Plastik vergossen.
Kontaktlose Chipkarten
Smartcard Diese bieten den Vorteil einer großen Spulenfläche (hohe Reichweite) und eignen sich sehr gut für den Bereich Ticketing. In den Abmessungen entsprechen sie in Wesentlichen den ID-1 Karten (ISO 7810), also z. B. den Kredit- und Telefonkarten.
Smart Labels
Smart-Label Im Logistikbereich kommen wegen ihrer einfachen Handhabung häufig sogenannte Smart Labels, Selbstklebeetiketten ähnlich den Barcodeaufklebern, zum Einsatz. Dabei wird die Transponderspule durch Siebdruck oder Ätztechnik auf eine nur 0,1 mm dünne Plastikfolie aufgebracht. Die Etiketten lassen sich bedrucken und leicht an Waren, Paketen, etc. anheften.

Buchempfehlung zu RFID-Grundlagen: