RFID sorgt für mehr Platz im Gefängnis

Um der Überfüllung in britischen Gefängnissen entgegenzuwirken, sollen Gefangenen jetzt RFID-Chips unter die Haut injektiert werden. So ausgestattet sollen sie dann auf "Hausarrest" gehen, das berichtet der Independent.

Gefängnis

Die britische Regierung möchte mit RFID-Implantaten eine Alternative zu den herkömm- lichen elektronischen Fuß- fesseln schaffen. Diese wurden in der Vergangenheit oft von den Straftätern entfernt oder manipuliert. Schon jetzt sind ständig mehr als 17.000 Straftäter oder Verdächtige im Hausarrest untergebracht, 2000 davon verhindern aber durchschnittlich pro Jahr die elektronische Überwachung. Durch das Einsetzen von RFID-Implantaten sollen diese Probleme beseitigt werden.

Vor allem auch die alarmierenden Zuwachsraten in britischen Gefängnissen – die Zahl der Insassen stieg seit 1997 von 50.000 auf 70.000 – zwingt die Regierung zu neuen Schritten. Die Zahl der Strafgefangenen in Großbritannien ist die Höchste in ganz Europa, wenn man diese im Verhältnis zur Einwohnerzahl sieht. Neben der externen Unterbringung sind Milliardenausgaben für drei neue Großgefängnisse geplant, die für Entlastung sorgen sollen.

Quelle: www.independent.co.uk, www.heise.de

Ähnliche News

RFID-Robotor im Katastropheneinsatz Forscher der Universität Freiburg haben ein System entwickelt, das für den Einsatz in Katastrophengebieten konzipiert wurde. Roboter mit passives RFID-Tags sorgen für eine Kartierung des Gebietes und senden Informationen an eine Kommandozentrale. RFID-Robotor der Universität Freiburg Bereits nach dem Hurrikan Katrina im August 2005 wurden wichtige Informationen zu Gebäud...
CCC warnt vor biometrischer Vollerfassung Der Chaos Computer Club (CCC) warnt in einer aktuellen Mitteilung vor dem zentralen Abgleich biometrischer Passdaten mit erkennungsdienstlichen Dateien. Dies sei ein großes Risiko für die Sicherheit. "Diese zentrale Erfassung bietet deutlich einfachere Zugriffsmöglichkeiten für Datenverbrecher." Nach dem Willen des Bundesrates sollen Polizei und Ordnungsamt freien Zu...
SMS Liftticket von DIMOCO geht in den Vollbetrieb Brunn (pts) - Das von DIMOCO, dem internationalen Mobile Service Anbieter, entwickelte SMS-Liftticket geht am Zaug Semmering in den Vollbetrieb und ermöglicht Kunden aller Mobilfunkanbieter Skitickets mit dem Handy zu kaufen. Begeisterte Skifahrer, die Kunden von A1, ONE, paybox oder T-Mobile sind, können ihr Liftticket ab sofort per SMS bestellen und bezahlen. Neben einer innovativen Re...
Amsterdamer Stadtverwaltung setzt auf RFID Die Amsterdamer Stadtverwaltung nutzt mit der neuen Version ihrer Stadtkarte die Vorteile der RFID-Technologie. Touristen können Museen und andere Sehenswürdigkeiten besuchen, ohne dabei an einer Kasse Schlange stehen zu müssen. Die "I amsterdam Card" umfasst eine Fahrkarte für die öffentlichen Verkehrsmittel, eine Chipkarte (für den freien Eintritt in Musee...
Outdoorbekleidung mit RFID Die österreichische Firma RF-iT Solutions liefert RFID-Technik und Know-How für Outdoor- Ausstatter Northland. Durch RFID soll die gesamte Logistik vom Hersteller bis zum Einzelhändler effizienter werden. Nicht nur Jeans und Alltagskleidung, sondern auch Textilien für besondere Ansprüche werden künftig mit der Zukunftstechnologie RFID gekennzeichnet. Northland ist de...
1 vote, average: 5,00 out of 51 vote, average: 5,00 out of 51 vote, average: 5,00 out of 51 vote, average: 5,00 out of 51 vote, average: 5,00 out of 5
event_note

account_box Redaktion


folder