Studie über Zukunftsaussichten der RFID-Technik veröffentlicht

Die TFH-Berlin hat in einer empirischen Studie Unternehmen aus verschiedenen Branchen zur Zukunft von RFID befragt. Dabei stellte sich heraus, das viele Firmen bereit sind, in RFID zu investieren, bislang aber nur wenige Firmen die Technologie einsetzen.

Eine Online-Befragung der Technischen Fachhochschule Berlin (TFH) ermittelte den Bekanntheitsgrad und die Zukunftsaussichten der RFID-Technologie in 100 Unternehmen aus Berlin und Brandenburg. Neben den bisherigen Einsatzgebieten wurden Möglichkeiten für weitere Anwendungen identifiziert sowie bestehende Hindernisse konkretisiert.

Die Studie wurde im Rahmen eines Forschungsprojektes an der TFH Berlin unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr.-Ing. Werner Ullmann durchgeführt. Nach Auswertung der zahlreichen Online-Fragebögen geben 82 Prozent der Unternehmen an, den Begriff "RFID" zu kennen, 79 Prozent sind zudem mit der Funktionsweise vertraut. Allerdings nutzt nur jedes fünfte Unternehmen die RFID-Technologie bislang. Dabei scheinen fehlende Informationen generell, und speziell bei der Integration in bestehende Prozesse, die größte Hürde zu sein.

Die grundsätzliche Bereitschaft für einen Einsatz von RFID in den Bereichen verarbeitendes Gewerbe, Handel, Dienstleistungen, sowie in öffentlichen Einrichtungen ist jedoch sehr hoch. Allein 43 Prozent der Unternehmen planen, die Technologie in den nächsten drei Jahren einzuführen. Auf operativer Ebene wird es unabhängig von der Branche zu einer Erhöhung der bisherigen RFID-Aktivitäten kommen, so Dipl.-Kfm. Frank Behr, Forschungsassistent an der TFH.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft

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