Organische RFID-Tickets im Feldversuch

Auf der Organic Electronic Conference and Exhibition (OEC-07) werden organische RFID-Tickets in einem Feldversuch getestet. Die Konferenz findet vom 24.-26. September 2007 in Frankfurt statt.

OEC 2007

Die von PRISMA entwickelten Tickets sind die ersten organischen, auf Polymertechnik basierten low-cost RFID-Karten. Produziert werden sie von der Bartsch GmbH und dem Polymerelektroniker PolyIC GmbH & Co. KG (Fuerth).

Polymere sind bestimmte Kunststoffe, die aus mehreren aneinander geketteten Molekülen bestehen und Strom leiten können. Für diese Entdeckung erhielten Alan Heeger, Alan MacDiarmid sowie Hideki Shirakawa im Jahr 2000 den Nobelpreis für Chemie.

Die Polymertechnik ermöglicht die Entwicklung leitfähiger Druckfarben. Somit können Elektronikprodukte im Massendruck hergestellt werden. Die Technologie ist damit eine Schnittstelle zwischen dem klassischen Druckmarkt und der klassischen Siliziumelektronik.

Mit leitfähiger Druckfarbe können RFID-Antennen, Chips und sogar die Stromquelle gedruckt werden. Die Vorteile liegen auf der Hand: Organische RFID-Labels sind im Idealfall dünn und flexibel, preiswert (1 Cent), einfach in der Herstellung und als Einweg-Artikel vielseitig einsetzbar. Die Leistungsfähigkeit gegenüber herkömmlicher Silizium-Technik ist allerdings geringer.

Mit diesem ersten Feldversuch sollen statistische Daten über den Besucherstrom auf der Konferenz gesammelt werden. Vier Lesegeräte werden installiert und ungefähr 1000 organische RFID-Eintrittskarten ausgegeben. Der Feldversuch soll die Verbreitung von gedruckten RFID-Lösungen vor allem im Bereich Transport und Logistik fördern.

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