Was kann die neue App von Jaguar Land Rover?

Die Politik will mehr Elektroautos auf die Straße bringen, aber dazu fehlt flächendeckend noch die passende Infrastruktur. Zwar gibt es mittlerweile viele Ladestationen, aber sie reichen bei Weitem noch nicht aus. Die Autohersteller richten sich allerdings schon einmal darauf ein, dass in Zukunft immer mehr Elektroautos unterwegs sind. So auch Jaguar Land Rover, die eine App entwickelt haben, die den Weg zur nächsten Ladestation zeigt. Das mobile Payment mit einem RFID-Chip ist inklusive.

Einfach und schnell

Was kann die neue App von Jaguar Land RoverDer britische Autohersteller bietet seinen Kunden eine neue App, die es einfach und schnell möglich macht, eine Ladestation zu finden. Nach dem Aufladen des Jaguars oder Land Rovers wird bequem mit einer RFID-Chipkarte bezahlt, die es kostenlos zur App dazu gibt. Jaguar Public Charging App ist für die Besitzer eines Jaguar I-Pace und die Fahrer eines Plug-in-Hybriden von Range Rover gedacht. Mit dem Kauf der App erhalten die Autofahrer zu fast allen Ladestationen in Europa einen Premiumzugang. Aktuell umfasst das Netzwerk mehr als 70.000 Ladestationen in ganz Europa, 11.000 davon in Deutschland. Aber das Netz wächst in vielen Ländern in Europa kontinuierlich weiter.

Die App kann noch mehr

Die neue App von Jaguar und Land Rover hilft nicht nur bei der Suche nach einer Ladestation, sie zeigt auch in Echtzeit an, welche der Ladestationen aktuell belegt und welche frei ist. Es gibt jedoch noch mehr Informationen, denn die App verrät dem Fahrer, mit wie viel kW die jeweiligen Ladesäulen laden können. Zudem zeigt die App auch die Kosten für den jeweiligen Ladevorgang an. Nach dem Laden wird schnell und sicher bargeldlos mit dem RFID-Chip bezahlt. Die vielfältige App steht zum Download im Apple App Store und bei Google Play zur Verfügung. Sie ist sowohl für Geräte mit iOS und mit Android Betriebssystem geeignet.

Was kostet die App von Jaguar Land Rover?

Die App von Jaguar Land Rover gibt es in zwei unterschiedlichen Varianten. Zum einen ist es möglich, ein Abo abzuschließen, zum anderen gibt es die Zahlung bei jeder Aufladung. Das Abo bietet Jaguar Land Rover für 45,80 Euro an, abgeschlossen wird das Abo bei allen Vertragshändlern von Jaguar Land Rover. Bei beiden Varianten sind ein universeller Ladeschlüssel und eine kostenfreie App zum Download im Preis inklusive. Jaguar sieht sich als Vorreiter dieser Technologie, die es möglich macht, immer eine Ladestation in der Nähe zu finden, und das Laden dann mittels einer RFID-Chipkarte zu bezahlen.

Die E-Mobilität ist nicht mehr aufzuhalten und wird vielleicht die Zukunft des Autofahrens sein, selbst wenn Deutschland noch lange nicht auf die Infrastruktur zurückgreifen kann, wie es bereits in anderen europäischen Ländern der Fall ist. Die App, wie sie jetzt Jaguar Land Rover anbietet, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Wahrscheinlich ist, dass andere Autohersteller nachziehen und ebenfalls eine eigene App anbieten werden. Für alle, die umweltbewusst fahren wollen und sich daher ein E-Auto kaufen, ist eine App wie die von Jaguar Land Rover eine gute Wahl. Sie müssen in einer fremden Stadt keine langen Wege mehr in Kauf nehmen, wenn ihr Auto eine neue Ladung Strom benötigt.

Beitragsbild: depositphotos.com / 190157438@perig76

Ähnliche News

Schaar ruft zu Wachsamkeit gegenüber RFID auf Peter Schaar, Bundesbeauftragter für Datenschutz, forderte heute auf der Konferenz "RFID: Auf dem Weg zum Internet der Dinge" ein weiteres Mal Wachsamkeit gegenüber RFID-Technologien. Neben verbindlichen Regeln müsse die Technik datenschutzfreundlich gestaltet werden. Zudem fordert Schaar, die Ortung von Personen ohne deren Zustimmung unter Strafe zu stellen. Schaar: &quo...
Grossbritannien wird immer mehr zur Überwachungsgesellschaft Wer in London den öffentlichen Pesonennahverkehr nutzt, bezahlt in der Regel mit einer Oyster Card. Der britische Geheimdienst MI5 will vollen Zugriff auf die zentral gespeicherten Daten. Ständig unter Beobachtung Die Oyster Card ist ein elektronisches Bezahlsystem auf Basis von RFID. In London werden etwa 80 Prozent der Fahrten über dieses System abgerechnet. Beim Aus- und Einst...
RFID sorgt für mehr Platz im Gefängnis Um der Überfüllung in britischen Gefängnissen entgegenzuwirken, sollen Gefangenen jetzt RFID-Chips unter die Haut injektiert werden. So ausgestattet sollen sie dann auf "Hausarrest" gehen, das berichtet der Independent. Die britische Regierung möchte mit RFID-Implantaten eine Alternative zu den herkömm- lichen elektronischen Fuß- fesseln schaffen. Diese w...
Siemens mit Schwerpunkt RFID auf Euro ID 2007 Siemens zeigt auf der diesjährigen Euro ID 2007 wie die automatische Identifikation für den Material- und Warenfluss aussehen kann. Die internationale Fachmesse für automatische Identifikation findet vom 8. bis 10. Mai in Köln statt. Ausstellungsschwerpunkte sind die Identifikationsprodukte zu den zukunftsträchtigen Technologien Data Matrix Code und RFID. Hierbei handelt e...
Echtzeit-Ortung für die Intralogistik Mit der Produktreihe Serie 7000 will die Dortmunder Firma Ubisense die Prozesssicherheit, Transparenz, Verlustschutz und Verfügbarkeit im Bereich der Intralogistik verbessern. Das Echtzeit-Ortungssystem basiert auf dem UWB-Standard. "Erste Referenzanwendungen bei namhaften Logistik-Dienstleistern laufen bereits erfolgreich und belegen, dass unser System die Transparenz komplexer Prozess...
1 vote, average: 5,00 out of 51 vote, average: 5,00 out of 51 vote, average: 5,00 out of 51 vote, average: 5,00 out of 51 vote, average: 5,00 out of 5
event_note

account_box Redaktion