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28.07.2007

Sturmschäden mit RFID und GPS aufnehmen

Im Rahmen des Projektes Mobility@forest wird ein mobiles Geoinformationssystem entwickelt, das der Aufnahme forstwirtschaftlicher Schäden nach einer Naturkatastrophe dienen soll. Als Markierungstechnik wird RFID eingesetzt, als Positionierungstechnik GPS und Galileo.

A forest

Zur Optimierung der Wertschöpfungskette in forstlichen Anwendungen wird im Rahmen des durch das Bundesministerium für Wirtschaft geförderte Forschungsprojekts Mobility@forest eine neuartige IT-Infrastruktur für mobile Forstarbeitsplätze entwickelt. Durch den Einsatz standardisierter Geodienste soll vor allem die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Behörden vereinfacht werden. So können z. B. Kartierungen von Flora-Fauna-Habitat Gebieten vor Ort durchgeführt, an unterschiedliche Behörden - bis hin zur Europäischen Ebene - übermittelt und dort entsprechend weiterverwendet werden.

Damit besteht die Möglichkeit, nach einem schweren Sturm oder anderen Naturkatastrophen die Schäden mobil aufzunehmen. Zukünftige Anwender markieren mit Hilfe eines mit Kartenmaterial ausgestatteten mobilen Endgerätes, das über eine Positionierungs- und Markierungstechnik (GPS, GALILEO, RFID) verfügt, die betroffenen Flächen. Dieses mobile Endgerät soll sowohl eigenständig (offline) als auch über eine drahtlose Internetverbindung (UMTS, GPRS) nutzbar sein. Im Online-Modus ist das mobile Geoinformationssystem mit seinem stationären Gegenstück verbunden, so dass alle Eingaben vor Ort sofort auch in der Verwaltung zur Verfügung stehen und dort weitergeleitet oder verarbeitet werden können.

Die fünf Projektpartner, ATB – Institut für angewandte Systemtechnik Bremen GmbH, Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA), Institut für Bodenkunde und Standortslehre an der Technischen Universität Dresden, Reimesch Kommunikationssysteme GmbH und PRO DV Software AG arbeiten derzeit gemeinsam an der Konzeption der neuen Systemlösung und bereiten die ersten Arbeitspakete vor. Eine weitere Idee ist, diese neuartige Möglichkeit des Informationsaustausches auch auf andere Projekte im Öffentlichkeitsbereich, z. B. den Katastrophenschutz anzuwenden.

PRO DV, die mit dem deutschen Notfallvorsorge-Informationssystem deNIS IIplus im Bereich Katastrophenschutz marktführend ist, setzt mit ihrem Engagement in diesem und anderen Forschungsprojekten einen weiteren Baustein, um Know-how und Kompetenz im Bereich Zivile Sicherheit kontinuierlich auszubauen. So ist es zukünftig denkbar, behördliche Aufgaben wie z. B. eine bisher eher aufwändige und teure Waldbrandüberwachung mit Flugzeugen, durch den Einsatz von automatischen Temperatursensoren wesentlich zu optimieren.

Quelle: www.prodv.de