RFID Schutz – welche Schutzmaßnahmen für Geld gibt es?

RFID Schutz - welche Schutzmaßnahmen für Geld gibt esEigentlich ist RFID eine gute Sache, aber wie bei vielen nützlichen Dingen, so lauern auch beim RFID einige Risiken. Viele Menschen lehnen diese moderne Technik ab. Sie haben Angst, das Opfer eines Lauschangriffs oder eines Hackers zu werden. Das für einen Hackerangriff kein direkter Kontakt zwischen einer Karte mit RFID und einem Lesegerät notwendig ist, macht die Sache nicht besser. Das Gegenteil ist der Fall, denn die meisten Verbraucher wünschen sich einen besseren RFID Schutz.

Was genau ist RFID?


RFID ist die Abkürzung für „Radio-Frequency Identification“, frei übersetzt eine Identifizierung mit der Hilfe von elektromagnetischen Wellen. Diese Technologie macht eine automatische Identifizierung auch dann möglich, wenn es nicht zu einem Kontakt oder einer Berührung kommt. Die Übertragung erfolgt dabei über Funkwellen. RFID-Technik ist sehr klein und unscheinbar, daher lässt sie sich überall ohne Probleme unterbringen. Büchereiausweise können ebenso einen RFID-Chip tragen, wie auch Fahrkarten, Studentenausweise, Zutrittskarten, Geldkarten und Reisepässe. Mithilfe eines RFID-Chips lassen sich Türen kontaktlos öffnen und seit 2010 hat auch der neue Personalausweis einen RFID-Chip. Die Vorstellung, dass es unbemerkt möglich ist, die persönlichen Daten auszulesen, gefällt jedoch nicht allen Menschen. Sie sichern ihre Geldbörse * mit einem RFID Schutz, zum Beispiel mit einer Schutzhülle * oder einem sogenannten Blocker *.

Ist eine Schutzhülle ein sicherer RFID Schutz?

Bei jedem RFID Schutz geht es darum, die Kommunikation zwischen dem RFID-Chip und dem Lesegerät zu verhindern. Dabei kann die Schutzhülle beispielsweise aus Kupfer sein. Aber das ist nicht praktikabel, wer möchte schon ein dickes Blech aus Kupfer in der Tasche haben. Die Schutzhülle von heute als sicherer RFID Schutz sieht etwas anders aus. Noch vor einigen Jahren gab es nur wenige Händler, die diese Hülle oder eine spezielle Geldbörse als Blocker im Angebot hatten. Damals hieß es gerne, dass diese besondere Geldbörse als RFID Schutz sehr teuer ist. Zudem soll sie auch dicker als eine normale Geldbörse sein und es sei unpraktisch, sie in der Gesäßtasche der Hose zu tragen. Mittlerweile gibt es ganz neue Produktlinien, die mit der Zeit gehen. Eine Geldbörse mit RFID Schutz * unterscheidet sich heutzutage nicht mehr von einem ganz normalen Portemonnaie.

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Wie sinnvoll ist ein RFID Blocker?

Auf die Frage, ob ein RFID Blocker sinnvoll ist, lautet die Antwort: Ja. Das gilt unter anderem für einen Türöffner mit RFID-Technik, der über das Smartphone funktioniert. Für einen cleveren Hacker ist es nicht allzu schwierig, den Chip zu kopieren. Den Herstellern und ihren Versprechen hinsichtlich der Sicherheit zu vertrauen, ist leichtsinnig, denn leider gibt es zahlreiche Fälle, in denen der versprochene RFID Schutz komplett versagt hat. Sicherheitssysteme sind für Profis heute kein Hindernis mehr, sie lassen sich überwinden. Das gilt beispielsweise auch für die Funkkarten in die Hotels. Auf den Karten ist nicht nur gespeichert, in welchem Zimmer der Gast wohnt, diese Karten speichern auch persönlichen Daten wie Name und Anschrift. Diese Daten sind ohne Probleme für jedermann abrufbar und nicht selten wartet auf die Urlauber zu Hause dann eine böse Überraschung. Mit einem Blocker * gibt es aber einen sicheren RFID Schutz.

Wenn RFID-Chips für Verwirrung sorgen

Viele Menschen haben mehr als eine RFID-Karte in ihrem Geldbeutel und das kann für Verwirrung mit den Lesegeräten sorgen. Ein Schutzfach kann hier für Ordnung sorgen, denn die Wahrscheinlichkeit, dass es zwei Karten mit einem RFID-Chip gibt, ist sehr groß. Alle, die an der Kasse im Supermarkt berührungslos mit der RFID-Kreditkarte bezahlen möchten, müssen die Karte aus dem Portemonnaie nehmen, denn sonst kann das Lesegerät die Karte nicht erkennen. Das liegt jedoch nicht daran, dass die eigene Lederbörse einen wirksamen Strahlenschutz aufbaut, sondern an den anderen Karten mit einem RFID-Chip. Immer mehr Karten haben diesen speziellen Chip und stecken nur zwei davon in einem Portemonnaie, dann animieren die Funkwellen jedes Lesegerät zur Kommunikation. Leider kann das Lesegerät die Flut von Informationen nicht bewältigen und die Aktion wird abgebrochen.

Mit einer besonderen Hülle für Ordnung sorgen

Wer diese Situation beim Bezahlen vermeiden möchte, der muss mit einem kleinen Trick arbeiten. Dabei kann die Kreditkarte sogar im Portemonnaie bleiben, das komplett gegen das Lesegerät gehalten wird. Der Trick dabei: Die anderen Karten müssen einen effektiven Schutz gegen die Strahlung des Lesegeräts bekommen. Das funktioniert mit einer besonderen Hülle innerhalb des Geldbeutels und dieser Schutz kostet nur wenige Euro. Die Schutzhülle * ist nicht größer als eine Kreditkarte und in den meisten Hüllen finden zwei Karten Platz. In die Hülle kommen nur die Karten, die nicht so oft in Gebrauch sind. Die Karte, die oft genutzt wird, kann ungeschützt bleiben. Im Portemonnaie sollte die schützende Hülle möglichst weit weg von der ungeschützten Karte ihren Platz finden. Wichtig ist dann nur noch, sich zu merken, an welcher Seite die Hülle untergebracht ist, über das Lesegerät wird dann die andere Seite gehalten.

Reicht Alufolie als Schutzmaßnahme aus?

Viele der schützenden Hüllen sind mit Alufolie ausgekleidet. Das Leichtmetall reicht schon aus, um die Funkwellen des Lesegerätes zumindest abzuschwächen. Der RFID-Chip in der Karte kann dann keine Antwort mehr senden. Die Stiftung Warentest schreibt, dass in einigen Hüllen nur handelsübliche Alufolie in mehreren Lagen für den RFID Schutz ausreicht. Das macht es einfach, eine Hülle selbst zu basteln. Der RFID Schutz wird aufgebaut, aber wer auf Nummer sicher gehen möchte, der sollte sich eine professionelle Hülle zulegen.

Ist der Personalausweis sicher?

Viele Menschen, die einen neuen Personalausweis bekommen, haben Angst, dass Hacker auf die Daten, die auf der Karte gespeichert sind, zugreifen können. Diese Sorgen sind jedoch unbegründet. Zwar hat auch der Personalausweis einen RFID-Chip, aber es gibt einen wirksamen RFID Schutz. Um die Daten auslesen zu können, braucht es eine spezielle PIN. Nur staatliche Stellen benötigen keine PIN. Sie benutzen einen Code, der auf dem Ausweis ausgedruckt ist sowie ein besonderes Zertifikat.

Die meisten Menschen haben Sorgen, dass aus ihnen ein „gläserner Mensch“ wird und jeder Zugriff auf persönliche, sensible Daten hat. Eine der Schutzmaßnahmen ist eine Hülle, in der zwei Karten Platz haben. Aber auch ein einfacher RFID Schutz mittels Alufolie ist eine gute Idee.

Beitragsbild: depositphotos.com / 147482191@galeja

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