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Reichweite

Hinsichtlich der Reichweite von RFID unterscheidet man folgende Bereiche:

Close Coupling: Beim Close Coupling werden Reichweiten von 0 cm bis 1 cm erreicht. Die Transponder müssen in ein Lesegerät eingesteckt werden bzw. ihre Position muss beim Lesen genau definiert sein. Der Frequenzbereich liegt bei diesen Systemen zwischen 1 Hz und 30 MHz. Durch die enge Kopplung können dem Transponder größere Energiemengen bereitgestellt werden, wobei zu beachten ist, das die übertragene Energie proportional zur Frequenz ansteigt. Die Datenübertragung zwischen Transponder und Lesegerät kann durch induktive oder kapazitive Kopplung erfolgen. Anwendungen, bei denen es auf höchste Sicherheit ankommt, werden durch dieses Verfahren realisiert.

Remote Coupling: Die Reichweiten bei diesen Systemen betragen bis zu 1 m, der Betrieb erfolgt bei Sendefrequenzen zwischen 100 und 135 kHz, 6,75 MHz, 13,56 MHz und 27,125 MHz. Die Datenübertragung wird bei allen Remote-Systemen durch induktive Kopplung erreicht. Etwa 90-95 % aller verkauften RFID-Systemen gehören zu den induktiv gekoppelten Systemen. Die Energieversorgung des Transponders erfolgt passiv, d.h. zum Betrieb des Chips reicht die übertragene Energie aus dem Magnetfeld des Lesegerätes aus.

Long Range: In diesem Bereich sind Reichweiten von 1 m bis zu 10 m typisch. Der Frequenzbereich liegt im Mikrowellenbereich. Die Datenübertragung erfolgt durch das Backscatterverfahren, die Energieübertragung reicht aber lediglich für die Sendung eines Wake-up- oder Sleepsignal. Zur Versorgung des Transponderchips mit Energie und der Erhaltung der gespeicherten Daten wird eine Stützbatterie benötigt. Als Anwendungsgebiet wären Mautsysteme denkbar.